Bodengrund
Hier werden nur die bei vielen Terrarianern eingesetzten Bodengrundarten beschrieben. Welcher Bodengrund für das eigene Tier am besten ist, kann sich sehr gut in passend auf das jeweilige Tier spezialisierten Foren und Internetseiten informiert werden.
reiner Sand
Reiner Sand sollte nur bei Tieren verwendet werden welche auch in ihrem natürlichen Habitat nur auf Sand leben. Viele Tiere ver- schlucken beim Jagen gerne den Sand, welcher dann zu Verstopfungen mit todesfolge führen kann. Ausserdem sollte berücksichtig werden, das die Gelenke von Tieren die in der Natur auch nicht ständig im Boden einsinken eine höhere Belastung aushalten müssen und somit schneller verschleißen.
Sand/Lehmgemisch
Dieser Bodengrund härtet durch den Lehmanteil aus und ermöglichst somit bei grabenden Terrarienbewohnern das eigen- ständige bauen von Höhlen. Ausserdem wird der Sand beim Jagen von Futtertieren (gerade bei Jungtieren welche beim Jagen schnell daneben schnappen) schlechter verschluckt.
Calcium-Bodengrund
Dieser Bodengrund besteht in der Regel zu 100 % aus Calcium. Laut den Herstellern soll sich dieser Bodengrund nach dem Ver- schlucken in Calciumpulver auflösen. Somit soll es keine Verstopfungen mehr geben und im gegebenen Fall das Tier sogar noch mit Cal- cium versorgen. Das Verstopfungen bei manchen Calcium-Bodengrund trotzdem möglich ist, zeigen Berichte auf diversen Terraristik-Internetseiten.
Kokosnuss-Substrat
Ähnlich dem folgedem Buchenspan ist Kokos- nuss-Substrat aus kleinen quadratisch ge- schnittenen Kokosnushüllen welche viel Feuchtigkeit speichern können.
Terrarium-Humus oder auch Kokosnuss- Humus
Ein Bodengrund der bei sehr vielen Spinnenhaltern verwendet wird und sehr gut Feuchtigkeit speichert. Kann aber auch gut zur Eiablage in Wet-Boxen verwendet werden.
Buchenspan / Buchenhack
Ein Produkt mit dem viele Terrarianer sehr zufrieden sind, andere befürchten oder haben es sogar schon erlebt das verschluckte Holz- stücke zu inneren Verletzungen und Ver- stopfungen führen können.
Pinienborke
Fein gehackte Pinienborke ist durch die weichkantige Form sowie durch seine äther- ischen Öle und somit pilz- und keimunter- drückende Wirkung sehr beliebt. Besonders zur Einrichtung von Feuchtbiotopen ist dieser Bodengrund bestens geeignet. Nach der Nutzung kann dieser Bodengrund auch einfach dem Kompost beigegeben werden.