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Wärmequellen

  • Halogenspot für TerrarienGlühbirne oder Halogenleuchte
    Eine sehr beliebte und effektive Wärmequelle die das Terrarium tagsüber aufheizt und zusätzlich die Wärme wie die Sonne von oben richtung Boden abgibt. Bei längeren Terrarien kann durch den Einbau verschiedene Leistung- en (Watt) der Leuchtmittel recht einfach ein Temperaturgefälle erreicht werden. Kombiniert mit z.B. Leuchtstoffröhren welche selbst nur eine sehr geringe Wärme abgeben, werden auch die Stellen im Terrarium ausgeleuchtet, welche trotz Beleuchtung eine niedrige Temperatur haben sollen.
  • Keramikheizstrahler für TerrarienKeramikheizstrahler
    Diese Heizstrahler geben kein Licht ab sondern nur Infrarotstrahlung. Die Infrarotstrahlung erwärmt nicht die Luft, sondern die angestrahlte Oberfläche. Ein kleines Beispiel: Wenn mann sich im Winter bei 0 °C draußen aufhält und einem die Sonne in das Gesicht scheint, spürt man die Wärme der von der Sonne abgegebenen Infrarotstrahlung auf der Haut. Entsprechend der angestrebten Temperatur ist die Leistung (Watt) des Strahlers zu wählen.
  • Infrarotlampe
    Infrarotlampen geben kein „richtiges“ Licht ab. Durch eine Herausfilterung der Lichtanteile bleibt nur noch der sichtbare rote Lichtanteil sowie die Infrarotstrahlung übrig. Sie dienen ausschließlich als Wärmequelle, können aber um das Lichtspektrum zu verbessern ebenfalls eingebaut werden. Gerne werden diese Lampen auch eingesetzt um nachts die Temperatur im Terrarium zu halten und gleichzeitig eine bessere nächtliche beobachtung durchzuführen ohne den Tag-/Nachtrhythmus zu stören. Entsprechend der angestrebten Temperatur ist die Leistung (Watt) des Strahlers zu wählen.
  • wasserdichte Heizmatte für in das TerrariumHeizmatte
    Heizmatten können sowohl unter das Terra- rium als auch seitlich an das Terrarium platziert werden. Je nachdem von wo die Wärme- strahlung erfolgen soll. Um die gewünschte Temperatur im Terrarium nicht zu über- schreiten, muß ein Thermostat ständig die Temperaturen im Terrarium messen und durch An- und Ausschalten der Stromzufuhr zur Heizmatte die Temperatur halten.
    In der Natur kommt die Wärme zwar nicht von unten, jedoch haben auch Heizmatten ihre Vorzüge. Sollte z.B. durch eine hoch angebrachte Wärmequelle die Wärme nicht in der flache Heizmatte für unter oder an das Terrariumgewünschten Stärke auf dem Boden ankommen, so kann ganz einfach etwas von unten nachgeholfen werden. Desweiteren kann man auch abends den Bodengrund und vielleicht auch paar auf dem Boden liegende Steine aufwärmen und somit wie in der Natur eine nächtliche Wärmequelle durch von der "Sonne" aufge- wärmte Steine simuliert werden. Die Heizmatten werden in der Regel auch nur auf Seite des Terrariums platziert um auch so einen kühleren sowie einen wärmeren Bodenbereich den Tieren anzubieten. Manche Tiere graben sich gerade wegen der Abkühlung in den Boden ein und finden anstelle eines kühlenden Bodens einen noch Wärmeren Boden vor als dieser an der Oberfläche aufweist. Bei diesen Tieren ist ein Einbau in das Terrarium unter den Bodengrund oder eine Verlegung unter das Terrarium nicht zu empfehlen.
  • Heizkabel für TerrarienHeizkabel
    Bei Heizkabeln ist es ähnlich wie mit den Heizmatten. Auch hier muß ein Thermostat zur Regelung der Temperatur eingesetzt werden. Durch das lange Heizkabel ist jedoch nicht nur eine punktuelle Erwärmung durch ein sehr enges verlegen des Heizkabels möglich. Durch eine im Terrarium einseitige enge Verlegung die zur anderen Seite des Terrariums mit einem immer größeren Ab- stand der Schlaufen erfolgt, ist ebenfalls ein Temperaturgefälle möglich welches aber individueller abgestimmt werden kann.
  • Heizstein für TerrarienHeizstein
    Der Heizstein ist weniger zur Erwärmung des Terrariums gedacht als zur Simulation eines durch die Sonne aufgeheizten Steins. Viele Tiere lieben es nachdem das Licht im Terra- rium ausgeschaltet ist noch ein wenig Wärme auf diesen Steinen aufzutanken. Natürlich kann man auch einen Stein direkt unter z.B. einen Wärmespot geben oder diesen mit anderen Mitteln wie Infrarotstrahlung auf- wärmen. Leider ist die Zeit der Wärmeabgabe abhängig von der Maße des Steines sowie der zugeführten Wärme. Um so schwerer der Stein, desto länger hält er die Wärme. Dünne Steinscheiben deshalb die Wärme so schnell ab, so dass man das gewünschte Ziel schlecht erreichen kann.
    Elektrische Heizsteine können jedoch gut durch eine Zeitschaltuhr gesteuert werden und bieten somit einen wie gewünscht anhaltenden Effekt. Der optimale Platz für einen Heizstein befindet sich genau unter dem heißesten Wärmespot. Tiere merken sich die Stellen an denen es Tagsüber am heißesten ist und welche besonders stark von der "Sonne" bestrahlt werden und suchen genau diese Stellen abends gerne auf. Heizsteine brauchen nicht über ein zusätzliches Thermostat gesteuert werden. Dieses ist in der Regel schon im Heizstein verbaut. Achtung, es soll Heizsteine auf dem Markt geben, welche erst bei zu hohen Temperaturen abschalten. Aus diesem Grund sollte die max. Temperatur des Heizsteins mit einem Infrarotthermomerter überprüft werden bevor er im Terrarium eingesetzt wird.

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